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Donnerstag, 14. Dezember 2017
Der Rotkreuzbereich im Servicezentrum (Foto: Lukas Barth)
Infopoint im Eingangsbereich der Sanitätsstation
Behandlungsraum
Überwachungsbereich
Die Einsatzzentrale

Seit 2004 sind alle Behörden und Organisationen, die zur Abwicklung des Oktoberfestes erforderlich sind, in einem Servicezentrum untergebracht. Neben der Polizei, der Feuerwehr, dem TÜV und dem Fremdenverkehrsamt der Landeshauptstadt München als Veranstalter belegt das Münchner Rote Kreuz mehr als 750qm und betreibt dort eine Sanitätsstation.

Zusätzlich werden drei Sanitätsstützpunkte, je in einem Container, auf dem Festgelände unterhalten (Mathias-Pschorr-Str. Ecke Esperantoplatz, am Ende der Schaustellerstr. Ecke Bavariaring und auf der Oide Wiesn).

Täglich sind in der Sanitätsstation bis zu 100 ehrenamtliche Sanitäterinnen und Sanitäter und bis zu 10 Ärztinnen und Ärzte aus den Rotkreuzbereitschaften, der Bergwacht und der Kreiswasserwacht im Einsatz.

Im Behandlungsbereich der Sanitätsstation können gleichzeitig bis zu fünf liegende und zwölf sitzende Patienten medizinisch versorgt werden. Dazu gibt es zwei Räume zur kleinen chirurgischen Wundversorgung.

Ein Raum steht besonders ausgestattet für eine intensive Patientenversorgung zur Verfügung. Zusätzlich stehen zwei Ruheräume mit insgesamt 10 Betten zur Verfügung. Hier werden Patienten betreut, die nicht unbedingt einer Weiterbehandlung in einem Krankenhaus bedürfen, aber noch nicht sofort entlassen werden sollen. Auch hier steht immer ein Arzt zur Verfügung.

Patienten, die etwas zu viel über den Durst getrunken haben, werden im sogenannten Überwachungsbereich engmaschig vital kontrolliert. Hier ist für 15 Personen Platz. Bei Bedarf, zum Beispiel an Wochenenden mit schönem Wetter, werden Betten im Ruhebereich zur Kapazitätserweiterung verwendet.

Für die Einsatzleitung steht eine modern eingerichtete und umfassend vernetzte Einsatzzentrale zur Verfügung. Von hier aus wird der Dienstbetrieb gesteuert und organisiert. Die Einsatzleitung steht dabei in engem Kontakt mit der Polizei, Rettungsleitstelle, Sicherheitsdiensten und anderen Organisationen.

Für weitere Fragen nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf.